Schweinfurt (3.7.2010) – Einen Tod musste der Notebook-Käufer bislang mindestens sterben: Erstand er ein leistungsstarkes und mit komfortabel großem Bildschirm versehenes Gerät, wurde ihm das mobile Arbeiten durch allzu kurze Akkulaufzeiten verleidet. Erwarb er aber einen portablen Dauerläufer etwa aus der Netbook-Klasse, fehlte zum einen die Leistung; zum anderen taten nach kurzer Zeit wegen des kleinen Displays die Augen weh. Doch diese Zeiten sind vorbei. Denn Lenovos neues Ideapad U550-M25C4GE lässt sich bis zu sechs Stunden lang ohne externe Stromzufuhr betreiben – und ist dabei so groß und auch so gut ausgestattet, wie die meisten anderen Notebooks in der 15,6-Zoll-Kategorie. Nur beim Preis knausern die Chinesen: Die Top-Officemaschine geht derzeit bei PC-SPEZIALIST schon für 469 Euro über den Ladentisch.

It's not a trick - it's a long running Lenovo...
Das Erfolgsgeheimnis des U550 kommt von Intel und heißt “Pentium SU4100″. Dieser spezielle Energiesparprozessor aus der Pentium-Erfolgsserie hat mit seinen zwei Kernen wesentlich mehr Power als die bei Netbooks üblichen Atom-CPUs, kommt aber mit einer maximalen Stromaufnahme von zehn Watt aus. Green-IT im besten Wortsinn kommt auch beim Display zum Einsatz. Ein LED-Backlight statt LCD-Technologie sorgt dafür, dass dem Sechs-Zellen-Li/Ion-Akku nicht so schnell die Puste ausgeht. Geklotz, statt gekleckert hat Lenovo bei der übrigen Ausstattung: 4 GB DDR3-RAM sorgen beispielsweise bei der Fotobearbeitung für schnellen Bildaufbau, auf der 500-GB-Festplatte ist reichlich Platz für multimediale Inhalte, ein DVD-Multinorm-Brenner ist integriert und moderne Schnittstelle (WLAN 802.11 b/g/n, GBit-LAN, 3 x USB 2.0) sind überreichlich vorhanden. Zu den üblichen Gimmicks (Cardreader, Webcam, Micro) hat Lenovo noch einen Fingerprintreader hinzuaddiert, was all jene freut, die allzu neugierige Arbeitskollegen oder Familienmitglieder haben…
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